Entstehung

    Geplant als Hochwasserrückhaltebecken mit Dauerstau für das Ohmbachtal und Glantal

    Der See verdankt sein Entstehen in erster Linie nicht der Absicht, eine Erholungsanlage zu schaffen und damit den Fremdenverkehr zu fördern, sondern einer wasserwirtschaftlichen Notwendigkeit. Seine Funktion liegt in der Verbesserung des Hochwasserschutzes im Ohmbachtal und Glantal. 


    Das Projekt trug in der Planungsphase die Bezeichnung „Hochwasserrückhaltebecken mit Dauerstau im Ohmbachtal“.

    Die Maßnahme wurde in drei Teilobjekten verwirklicht:

    1. Bau des Ohmbach-Stausees, inbesondere Bau des Staudammes, 
    2. Bau des Seeumgehungskanales von der Kläranlage Brücken bis unterhalb des Staudammes,
    3. Landschaftsgestalterische Maßnahmen im Seeumland, insbes. Anlage von Wanderwegen entlang des Seeufers und im Seeumland. 


    Durch die Verwaltungsreform und die damit verbundene Aufgaben-Übergangsverordnung wurde die Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg ab 1. Januar 1975 Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Zweckverbandes und übernahm den Ohmbachsee als zentrale Freizeitanlage in ihre Trägerschaft. Am 8. Juli 1978 konnte der Ohmbachsee seiner Bestimmung übergeben werden.


    Technische Daten:
    Einzugsgebiet: 3710 ha des Ohmbachtales
    Länge, Breite: Staudamm bis K 8 ca. 1000m max. Breite ca. 160 m
    Größe bei Sommerstau: ca. 15 ha , Inhalt ca. 220 000 Kubikmeter


    Beschreibung der Sperrenbauwerke
    Staudamm: Länge 75 m, Breite am Fuß 40 m, Breite an der Krone 4,50 m, Höhe an der Krone 8 m
    Überfallturm: Durchmesser 6m, Höhe 7,15 m

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